Die GMS - leistungsstark u. zukunftsweisend

Vielfalt - die Herausforderung für Schule und Unterricht

"Zusammenbinden" hilft nicht!

Wir erleben Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Fächern unterschiedlich leistungsstark. Mitunter weisen die Begabungsprofile große Unterschiede auf ...

Nach der Grundschulzeit suchen wir nicht das schulgerechte Kind, sondern bieten eine kindgerechte Schule.

Die Gemeinschaftsschule - eine Schule für alle

Das pädagogische Konzept geht auf die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler ein. Die Lernangebote werden auf die verschiedenen Begabungen, Fähigkeiten, das Vorwissen und das Lerntempo abgestimmt. Der Lernende wird da abgeholt, wo er gerade steht. Über- und Unterforderung werden vermieden.

Die Schülerinnen und Schüler können in jedem Fach und von Thema zu Thema auf der für sie am besten geeigneten Niveaustufe lernen:

  • dem grundlegenden Niveau (G-Niveau),

  • dem mittleren Niveau (M-Niveau),

  • dem erweiterten Niveau (E-Niveau).

Der Weg durch die GMS

Der Weg durch die Gemeinschaftsschule

Jederzeit ist ein Wechsel von einer Niveaustufe in eine andere während des Schuljahres möglich. Erst im Abschlussjahr der Sekundarstufe I und je nach Abschluss entweder im 9. oder 10. Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern auf einheitlichem Niveau. Jeder Lernende kann so den für ihn bestmöglichen Schulabschluss anstreben und erwerben.

Die Wahlpflichtfächer

Ab dem 6. Schuljahr kann als zweite Fremdsprache Französisch gewählt werden, ab dem 7. Schuljahr das Wahlpflichtfach Technik oder Alltagskultur/Ernährung/Soziales (AES).

Überdies ist es sogar möglich, Französisch nach Klasse 6 gegen Technik oder AES einzutauschen.

Die Profilfächer

Die unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schüler kommen bei der Wahl eine Profilfaches ab Klassenstufe 8 zum Tragen, sie werden weiterhin gezielt gefördert und ausgebaut. Das Profilfach Naturwissenschaft und Technik wird grundsätzlich angeboten. Daneben wird ein Fach aus Musik oder Bildende Kunst oder Sport angeboten. Das Profilfach Spanisch als dritte Fremdsprache kann zusätzlich bei ausreichender Nachfrage angeboten werden. Das Lernen in einem der Profilfächer findet wie in jedem Fach der GMS auf drei Niveaustufen statt.

Abschlüsse, Anschlüsse und Übergänge

Zur Wahl eines möglichen Schulabschlusses werden Schüler und Eltern beraten. Erst ein Jahr vor dem angestrebten Abschlussjahr, eine frühere Festlegung ist nicht notwendig, fällt die Entscheidung durch die Eltern. Diese ist nach einer intensiven Schullaufbahnberatung in Klassenstufe 8 und 9 zu treffen.

Folgende Optionen können angestrebt werden:

  • Der Hauptschulabschluss kann am Ende von Klassenstufe 9 oder 10 erworben werden.

  • Der Realschulabschluss, die "Mittlere Reife", kann am Ende von Klasse 10 erworben werden.

  • Im Anschluss stehen die Wege in eine duale Berufsausbildung oder auf eine weiterführende Schule offen.

  • Bei einer entsprechenden Versetzungsentscheidung auf dem erweiterten Niveau kann nach Klasse 10 der direkte Übergang in die Oberstufe eines allgemein bildenden Gymnasiums, in Buchen das BGB, oder auf eines der beruflichen Gymnasien, in Buchen auf das Technische Gymnasium an der ZGB oder auf das Sozialwissenschaftliche Gymnasium an der HWS oder in Walldürn auf das Wirtschaftsgymnasium an der Frankenlandschule, erfolgen.

Die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten

* HSZB = Hochschulzugangsberechtigung: allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife

Quelle: Broschüre "Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg", KM

Erklärfilm: Die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg

Weitere Hinweise und Überlegungen zur Schulwahl nach Klasse 4

Heterogenität ist Realität

Kinder und Jugendliche zeigen vielfältige Unterschiede bezüglich:

  • Persönlichkeit

  • Motivation

  • Lerntempo

  • Interesse

  • Vorwissen

  • Begabung

  • Geschlecht

  • Lernstrategien

  • Leistungsfähigkeit

  • biographischer Hintergrund

  • Alter bzw. Entwicklungsstand

  • kulturellem, familiärem u. sozialem Hintergrund

  • .....

Von der Heterogenität zur Diversität

Heterogenität:

Unterschiedlichkeit wird als Herausforderung gesehen, der man sich stellen müsste.

Diversität:

Verschiedenheit wird als Gewinn und Lernchance gesehen.

"Vielfalt macht schlauer!"

AUS DER BILDUNGSFORSCHUNG

Bei Diversität zahlt sich die Anwesenheit von leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern in einem Leistungszuwachs bei den Stärkeren aus.

Eine positive Sicht auf Vielfalt führt zu größerer individueller Förderung und damit zu besseren Ergebnissen in allen Leistungsbereichen.

HINWEISE

Die Abschlussprüfungen an der Gemeinschaftsschule sind identisch zu den Prüfungen an den anderen allgemein bildenden Schularten des dreigliedrigen Schulsystems in Baden Württemberg.

Die Prüfungstermine liegen auch auf denselben Tagen.

Häufige Fragen und Antworten zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg